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Schlagwort: Emotionsregulation

New Year Changes and Goodbye

Ein neues Jahr bringt immer Veränderungen mit sich – so auch hier. Barbara hat es ja schon angekündigt – 50% von uns werden sich in Zukunft auf andere Dinge konzentrieren (müssen).

Quelle: pixabay.com

 

Die Entscheidung fiel mir tatsächlich sehr schwer, aber manchmal muss man Prioritäten setzen, auch wenn es einem nicht gefällt. Die Ausbildung frisst mir derzeit zeitlich die Haare vom Kopf. Zwischen der Arbeit in der Klinik (wenn auch nur noch in Teilzeit), den ambulanten Stunden, wöchentlicher Selbsterfahrung, Supervision und dann auch noch Fahrten zum Ausbildungsinstitut bleibt derzeit kaum mehr Zeit für mich, Psychohygiene oder Freunde. Das ist (u.a.) auch der Grund, weshalb man hier nichts mehr von mir gelesen hat. Bei Dauerstress hat Kreativität einfach keinen Platz mehr. Und es ist im November immer mehr in eine Richtung gegangen, die ich nicht weiter verfolgen möchte, da sie alles andere als gesund ist. Deswegen die Entscheidung, mich hier zurückzuziehen.

Ich kann der Seite und dem Anspruch dieser Seite nicht mehr gerecht werden und es ist nicht fair, die Lohrbeeren für etwas einzusammeln, an dem ich eigentlich gar nicht mehr beteiligt bin. Erst dachte ich, es sei eine normale Schreibblockade, aber nein. Leider nicht. Es fehlt mir die Zeit, mich hinzusetzen, mir ein gutes Thema und einen dazu sinnvollen Text zu überlegen. Und es fehlte auch die Lust und die Motivation. Das bisschen Freizeit, was mir noch bleibt, möchte ich nicht vor dem PC verbringen und Texte schreiben darüber, wie schlecht Psychohygiene während der Ambulanzzeit auszuüben ist oder was man in der Ambulanzzeit alles beachten muss ode rmir irgendein anderes Thema zu überlegen. Klar, macht es auch Spaß, so eine Seite wie diese zu pflegen, sich Themen zu überlegen, Interviews umzusetzen, aber: es ist auch Arbeit. Arbeit, für die ich einfach keine Zeit mehr habe (n möchte).

Das neue Jahr bedeutet für mich: mich wieder auf mich selbst konzentrieren. Mehr Psychohygiene betreiben, auf mich aufpassen, Freunden  im REAL LIFE mehr Platz geben und nicht nur über WhatsApp kommunizieren. Weniger Netflix, mehr Spaziergänge, Sport etc. – eben wieder “bei mir” ankommen und versuchen einen guten Ausgleich zu schaffen.  Das hat nun oberste Priorität.

Ich wünsche allen PiAs eine stressfreie Ausbildung, auch mit der Reform und allen Komplikationen, die da kommen mögen.

 

Liebe Grüße,

eure Lena.

Quelle: pixabay.com

 

Der Tag, an dem ich meine Grenze fand

Es war ein Tag wie jeder andere auch. Donnerstagmorgen: Ich fahre zur Arbeit, komme zur Teambesprechung und eile mit den üblichen 2 Minuten Verspätung zu meiner Patientin. Laut Akte eine schwere Depression – kein Problem, solche Patienten kenne ich inzwischen. Und dann? Dann habe ich meine Grenze gefunden.

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Hirn = Matschi Matschi

Es gibt diese Tage – und irgendwie sind sie nicht gerade selten – da kommt man vom Job und fühlt sich, als hätte man einen Eimer Zuckerwatte im Kopf.  NIchts geht mehr. Kochen?! Lieber TK-Fertigessen. Was lesen? NO WAY! Gerade so die basalsten Hirnfunktionen funktionieren noch (Atmen, Blinzeln, Laufen bis zum Sofa…). Das sind so die Tage, an denen man den Partner anzickt, weil er mal wieder zu viel Öl beim Kochen verwendet  und einfach generell alles falsch macht.

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