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Kategorie: Diary

New Year Changes and Goodbye

Ein neues Jahr bringt immer Veränderungen mit sich – so auch hier. Barbara hat es ja schon angekündigt – 50% von uns werden sich in Zukunft auf andere Dinge konzentrieren (müssen).

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Die Entscheidung fiel mir tatsächlich sehr schwer, aber manchmal muss man Prioritäten setzen, auch wenn es einem nicht gefällt. Die Ausbildung frisst mir derzeit zeitlich die Haare vom Kopf. Zwischen der Arbeit in der Klinik (wenn auch nur noch in Teilzeit), den ambulanten Stunden, wöchentlicher Selbsterfahrung, Supervision und dann auch noch Fahrten zum Ausbildungsinstitut bleibt derzeit kaum mehr Zeit für mich, Psychohygiene oder Freunde. Das ist (u.a.) auch der Grund, weshalb man hier nichts mehr von mir gelesen hat. Bei Dauerstress hat Kreativität einfach keinen Platz mehr. Und es ist im November immer mehr in eine Richtung gegangen, die ich nicht weiter verfolgen möchte, da sie alles andere als gesund ist. Deswegen die Entscheidung, mich hier zurückzuziehen.

Ich kann der Seite und dem Anspruch dieser Seite nicht mehr gerecht werden und es ist nicht fair, die Lohrbeeren für etwas einzusammeln, an dem ich eigentlich gar nicht mehr beteiligt bin. Erst dachte ich, es sei eine normale Schreibblockade, aber nein. Leider nicht. Es fehlt mir die Zeit, mich hinzusetzen, mir ein gutes Thema und einen dazu sinnvollen Text zu überlegen. Und es fehlte auch die Lust und die Motivation. Das bisschen Freizeit, was mir noch bleibt, möchte ich nicht vor dem PC verbringen und Texte schreiben darüber, wie schlecht Psychohygiene während der Ambulanzzeit auszuüben ist oder was man in der Ambulanzzeit alles beachten muss ode rmir irgendein anderes Thema zu überlegen. Klar, macht es auch Spaß, so eine Seite wie diese zu pflegen, sich Themen zu überlegen, Interviews umzusetzen, aber: es ist auch Arbeit. Arbeit, für die ich einfach keine Zeit mehr habe (n möchte).

Das neue Jahr bedeutet für mich: mich wieder auf mich selbst konzentrieren. Mehr Psychohygiene betreiben, auf mich aufpassen, Freunden  im REAL LIFE mehr Platz geben und nicht nur über WhatsApp kommunizieren. Weniger Netflix, mehr Spaziergänge, Sport etc. – eben wieder “bei mir” ankommen und versuchen einen guten Ausgleich zu schaffen.  Das hat nun oberste Priorität.

Ich wünsche allen PiAs eine stressfreie Ausbildung, auch mit der Reform und allen Komplikationen, die da kommen mögen.

 

Liebe Grüße,

eure Lena.

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Persönlicher Brief: Wie soll es weitergehen?

Ihr Lieben,

wir brauchen eure Hilfe. Unsere Seite feiert am 14. Februar 2020 ihren ersten Geburtstag. Bisher konnten wir das zu zweit alles umsetzen, doch 50% des Teams müssen sich bald auf neue Dinge konzentrieren. Daher fragen wir uns: Wie soll es weitergehen?

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Feedback

Wer das hier liest, ist vermutlich des Öfteren auf dieser Seite. Was haltet ihr von uns? Seht ihr Stärken oder Schwächen in dieser Plattform? Bitte gebt uns per Kommentar, E-Mail oder soziale Netzwerke Rückmeldung. Letztlich wollen wir herausfinden, ob die Welt uns braucht, ob wir uns verändern sollen oder ob wir die Seite lieber aufgeben sollten.

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Aller Anfang ist schwer

Lange lange war es hier sehr still, Barbara und ich hatten in den letzten Monaten viel um die Ohren, viele äußere Umstände haben sich geändert.

Bei mir geht es jetzt los mit den ambulanten Patientenbehandlungen: Die Suche nach Supervisoren, der Start der Selbsterfahrung, die Organisation von Patienten – das alles kostet Kraft, Zeit, Nerven. Und vor allem kostet es Überwindung.

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Interview: Wenn PiAs klagen…

Der PiA-Status ist nicht eindeutig geregelt – angeblich. So hat das Mutterhaus in Trier letztens eindrücklich gezeigt, was man als Gehalt und Status erwarten kann: 100€ für selbstständige Arbeit in Vollzeit. Manche kriegen noch weniger, einige erhalten keine sozialrechtliche Absicherung. Und das für vollwertige Arbeit nach Bachelor- und Masterabschluss. Zu der Lage der PiAs hat Frau  Maria Klein-Schmeink eine große Studie über die Grünen in Auftrag gegeben. Ein paar PiAs gehen den Weg vor das Gericht und klagen. In unserem Interview sagt euch Esther was alles zu einer Klage gehört.

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Pia-Politik-Treffen – Was für ein Tag

Es ist 18:57 Uhr, der 6. April 2019, die Sonne geht langsam unter. Ich sitze im ICE von Berlin nach Hause und lasse gemeinsam mit euch diesen Samstag Revue passieren. Was für ein Tag! Das 15. PiA-Politik-Treffen fand heute statt und von Studenten über PiAs bis zu Approbierten, von Gewerkschaft, Berufsverbänden und Politikern – alle waren vertreten. Zusammen haben wir über die Reform gesprochen und aber auch allgemein über Berufspolitik diskutiert. Ein super Einstieg, für jeden der seine politischen erste Schritte geht. Weiterlesen

Endlich Halbzeit!

Letztens hatte ich ein seeehr sehr spannendes Seminar – es ging um die Einführung in die Ambulanzzeit. Klingt erstmal langweilig – war es aber nicht. Vor allem deshalb nicht, weil ich endlich Leute aus meiner Gegend getroffen habe, die auch bei mir am Institut sind. Jetzt habe ich eine Fahrgemeinschaft und eine Supervisionsgruppe! 🙂 Wenn das mal nicht ein erfolgreicher Tag war!

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Ist das noch Freundschaft – oder schon Therapie?

Jede PiA kennt das: Man lernt etwas super tolles neues, eine neue Methode, eine neue Art der Gesprächsführung oder ein neuer Test, und probiert es am Patienten aus. Und es funktioniert! Der Patient springt darauf an, ich erreiche in der Therapiesitzung mein Ziel und am Ende sind alle ein Stück glücklicher. Was lernen wir also? Die Methode ist gut. So gut, dass sie doch bestimmt noch anderen Menschen helfen könnte… Der Klaus hatte doch letztens so ein ähnliches Problem, vielleicht würde ihn das weiterbringen… Doch ist das dann noch Freundschaft oder schon Therapie? Weiterlesen